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Keine Angst vor dem Fuchsbandwurm!

Gabriele L. Bräutigam , 9. Juni 2014

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Entgegen hartnäckiger Gerüchte gibt es keine Hinweise auf die Übertragung durch den Verzehr von Wildpflanzen oder Waldbeeren.

Bei jeder meiner Kräuterwanderungen wird die Frage nach dem Fuchsbandwurm gestellt. Hier darf nach aktuellem Informationsstand Entwarnung gegeben werden.

 

„Ein Sechser im Lotto ist wahrscheinlicher, als sich durch den Verzehr von Waldbeeren mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren“, so Professor Klaus Brehm, Biologe am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt das Robert-Koch-Institut (www.rki.de). Die Krankheit, die unbehandelt zum Tod führen kann, sei zum Glück sehr selten. (…)

Entgegen hartnäckiger Gerüchte gibt es keine Hinweise auf die Übertragung durch den Verzehr von Wildpflanzen oder Waldbeeren. Auch besiedeln Füchse immer häufiger Städte und stadtnahe Gebiete. Über 1600 Füchse lebten schon 2006 in Berlin, fünfmal mehr als in den umliegenden Wäldern. Das Futter lockt: Mäuse, Ratten, Katzenfutter …

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Als größte Infektionsquelle für Fuchsbandwurminfektionen wird der enge Kontakt (Schmusen) mit Haustieren angesehen (Hunde oder Katzen, die Mäuse fressen). Die Gefährdung beschränkt sich in Deutschland vor allem auf den süddeutschen Raum einschließlich Hessen und dem südlichen Baden-Württemberg, besonders betroffen ist die die Schwäbische Alb. Weil es sich hier jedoch um reine Statistik handelt, habe ich einen erfahrenen Jäger befragt: Er würde Wildwechsel (sichtbar als Trampelspuren im Gras) meiden. Waschen kann Fuchsbandwurmeier zwar nicht zerstören, die Gefahr aber mindern.

Fazit: Ob Sie bodennah wachsende Wildkräuter von Wald und Wiese roh zu Wilden Grünen Smoothies verarbeiten, müssen Sie selbst entscheiden. Das Risiko einer Fuchsbandwurm-Infektion ist statistisch sehr gering.”

Weitere Infos zum Fuchsbandwurm mit aktueller Statistik unter -> http://www.herbalista.eu/kann-ich-das-essen

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Gabriele L. Bräutigam

http://www.herbalista.eu

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