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Weiland-Wissen » Allgemeintitle_li=Ernährungtitle_li=Kultur Über den Vegetarismus 2.Teil: Pecus – Pecunia
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Pecus - Pecunia

Der Vegetarismus ist eine beachtenswerte Lebensanschauung. Vegetarisch zu leben heißt zunächst auf Produkte vom getöteten Tier zu verzichten. Diese Einstellung wird verschieden begründet.

1) Der gesundheitliche Gesichtspunkt Ursprünglich war der Mensch Vegetarier. Er lebte von Pflanzen, Früchten, Samen, Wurzeln. Sein Gebiß und seine Organe sind in Jahrmillionen auf diese Ernährungsweise ausgerichtet. Zum Raubtier (Fleischgenuß) fehlen dem Menschen die Voraussetzungen. „Vegetabil“ heißt belebend. Der radikale Vegetarismus lehnt auch erhitzte (gekochte, gebackene) Nahrung ab, weil diese dadurch biologisch entwertet („inaktiviert“) wurde und somit nicht mehr optimal beleben kann.

2) Der ethische Vegetarismus Demnach hat der Mensch kein Recht Tiere auszubeuten und zu töten. Es besteht hierzu auch keine Notwendigkeit. Die Tiere gehören genauso in eine ökologische Ordnung wie alles in der Natur einschließlich der Menschen. Die Schlachthöfe und Tierversuchsanstalten sind Stätten der Grausamkeit gefühlloser und gedankenloser Menschen. Kein Kind würde solche Grausamkeit ertragen. Deshalb zeigen die fleischessenden Erwachsenen ihren Kindern solche Stätten nicht. Auch die Schulen meiden diese.

3) Der ökonomische Vegetarismus Merkwürdigerweise wird dieser Gesichtspunkt meistens ignoriert. Die Vegetarier selber stellen diesen Sachverhalt hintenan oder ignorieren ihn einfach. Der Grund dafür ist die politische Brisanz, die dieser Gedanke enthält. Davon soll hier besonders die Rede sein. Die Fleisch- und Viehwirtschaft ist die unwirtschaftlichste Form der Volkswirtschaft. Der Vegetarismus ist die wirtschaftlichste Form: von der Landfläche, die eine Kuh ernährt, kann man 10 Menschen ernähren. Rechnet man sich diesen Gedanken durch, dann kommt man zu dem verblüffenden Ergebnis, daß allein aus der Landfläche Bayerns g a n z D e u t s c h l a n d ausreichend und gesund ernährt werden könnte (!). Bedenkt man dazu die bessere gesundheitliche Verfassung der Menschen bei vegetarischer Lebensweise, so erkennen wir die ungeheure T r a g w e i t e für die Zukunft der durch Hunger und Krankheit bedrohten Menschheit. Der Vegetarismus ist eine echte Alternative, und man muß sich fragen, warum diese naheliegende Lösung nicht weltumgreifend angestrebt wird.

Die politische Brisanz dieses Gedankens wird offenbar: unser Grund und Boden wird weitgehend fehlgenutzt durch Anbau von Viehfutter und für die Nutzung als Weideland. So gesehen liegen die größten Teile der nutzbaren Flächen b r a c h und das seit langer Zeit. Nur ein winziger Teil der Bodenfläche wird intensiv für Gartenbau genutzt. Damit werden die Behauptungen der Politiker von „notwendigem Lebensraum“ oder von notwendigen Spenden für die Gebiete von Hungersnöten ad absurdum geführt. Die Nöte auf der Erde sind unnötig. Die Politiker täuschen uns bzw. sie verschweigen die Ursache, weil die meisten ohnehin am Fleischtopf hängen, oder weil sie wirtschaftliche Interessen verfolgen (z.B. die Banken, die Industrien). Die Ursache dieser skandalösen Fehlnutzung liegt in dem falschen B o d e n r e c h t . Und genau da liegt die politische Brisanz des Gedankens.

Mit dem Vieh wurde von je her das große und schnelle Geld gemacht. Durch das viele Fleisch, das man vermarkten konnte mit den vielen Folgeartikeln aus der Viehvermarktung wurden riesige Landflächen benötigt. Dafür wurde Wald gerodet, der Mensch und Tier Schutz geben könnte. Und damit wurden die Reichen immer reicher. Der Grundbesitz konzentrierte sich mit der Zeit auf immer weniger Menschen, die zu Großgrundbesitzern wurden. Und wer viel Grund hatte, der hatte die Macht. Und wer die Macht hatte, der übte Macht aus … ungeachtet vernünftiger und menschenwürdiger Lösungen. Pecus (lateinisch) heißt: das Vieh. Pecunia (lat.) heißt: das Geld.

Mit dem Tier wird auch heute das schnelle Geld gemacht. An der Fleisch- und Viehwirtschaft hängt ein ganzes Bündel von Industrien. Die gesellschaftliche Entwicklung führte zu einer Differenzierung. Mit der Technik wurden die Produktionen effektiver. Durch die Arbeitsteilung wurden die Verhältnisse undurchsichtig. Das Geldwesen erlaubte die Geldanlage im Grundbesitz. Die Großgrundbesitzer mit ihren eigenen Jagden und Verpachtungen benötigten nicht mehr unbedingt den Viehreichtum, praktischer für sie wurde nun die B ö r s e . Die Aktie ersetzte den Viehbesitz. Die Verhältnisse wurden immer verwickelter, aber die Basis ist geblieben: die Völker ernähren sich von Tierprodukten. Die daraus entstehenden Krankheiten werden behandelt mit pharmazeutischen Produkten, die durch Tierversuche (Vivisektion) entwickelt worden sind. Ein Riesengeschäft ! Dieser Mißstand ist inzwischen durchgreifend und hat Industrie und Gesellschaft geprägt. Man spricht kaum über den industrialisierten Tiermord, kaum über das Leid der Tiere, Schlachthöfe sind tabu, und man ignoriert den skandalösen Mißbrauch von Grund und Boden. Man schaue sich gründlich um in der Gesellschaft, wer mit was das Geld macht, woher das viele Fleisch kommt, und wohin die Subventionen fließen. Das unsagbare Leid der Tiere und die daraus resultierende Not der Menschen, … wen interessiert das ?

Heute ist der größte Grundbesitzer der westlichen Welt die Organisation, die man unter der Bezeichnung „römisch-katholische Kirche“ versteht. Die Männerbünde von Rom hatten sich zum Ziel gesetzt, ganz Europa zu missionieren. Und wer Europa beherrschte, der hatte die Weltmacht. Unter dem Deckmantel der christlichen Ideologie breitete sich der Kapitalismus aus, das Geldwesen und später das Bankenwesen. Der Anfang war der Viehreichtum und damit der übermäßige Anspruch auf Grundbesitz zum Nachteil der seit Generationen bodenständigen Gärtner und Bauern. Schon im 5. Jahrhundert war der Bischof von Rom der größte Grundbesitzer. Und über den Großgrundbesitz entwickelte diese Organisation mit der Zeit ihre Macht. Die Kirche und ihre Könige herrschten im Mittelalter willkürlich aus dieser Machtposition. Die Großgrundbesitzer „verliehen“ ihr Land gegen hohe Abgaben. Die eigentlichen Bearbeiter des Bodens, die Bauern, wurden zu Leibeigenen, zu Sklaven. Dieses Bodenrecht war ein römisches Recht, von Rom her war es importiert worden. Und das römische Bodenrecht ist die Grundlage der Versklavung der Völker.

Im alten Germanien hat es nie eine Sklaverei gegeben. Es gab das freie Bodennutzungsrecht, das den jungen Menschen kostenfrei das Land ermöglichte, aus dem sie das Lebensnotwendige erwirtschaften konnten. Die germanischen Markgenossenschaften verstanden sich nicht als Eigentümer an Grund und Boden, sondern nur als Verwalter (praktiziert noch im „Eiderstedter Landrecht“ auf Eiderstedt und den nordfriesischen Inseln bis zur Landvermessung 1872/73). Dieses bewährte, freie Bodennutzungsrecht wurde mit der Zeit geändert in das römische Bodeneigentumsrecht. Jetzt konnte man sich zwar Land kaufen, geriet aber dadurch in die Abhängigkeit der geldherausgebenden Mächte. Fast die ganze europäische Geschichte des Mittelalters stand unter der Gewalt der römischen Männerbünde. Sie entwickelten das Privileg des Bodeneigentums, das sie mit Waffengewalt verteidigen ließen. „Privileg“ kommt von lateinisch privare = berauben, stehlen und lat. lex, legis = das Gesetz. Privileg heißt demnach „gesetzliches Stehlen“. Den Unternehmen zur Anhäufung von Reichtum wurde ein religiöses Mäntelchen umgehängt. Die Menschen wehrten sich gegen das neue Bodenrecht. Überall in Europa kam es zu Bauernaufständen: in Rußland, Ungarn, Österreich, Deutschland, Frankreich, Niederlande, England, … und überall wurden diese brutal zusammengeschlagen, ihre Anführer umgebracht. Der Bauernkrieg ging letztlich verloren. Im 30-jährigen Krieg fiel der letzte Rest altgermanischer Siedlungsordnung. – Heute ist das römische Recht festgeschrieben.

Diese wichtigen Zusammenhänge werden allgemein ignoriert. Die Machtverhältnisse lassen die Vernunft nicht zu. Schon im „Dritten Reich“ wäre es möglich gewesen, sich darauf zu besinnen. Statt „Lebensraum“ im Osten zu fordern, wäre ein ökonomisch-vegetarisches Programm revolutionär-menschlich und vor allem realisierbar gewesen. Stattdessen hat man mit dem größten Grundbesitzer konkordiert, mit der römisch-katholischen Kirche. – Die Zeit nach den Kriegen ist erstrecht nicht an einer Bodenreform interessiert. Auch die politisch „Grünen“ ignorieren das gerechteste und gesündeste Wirtschaftssystem. Und wie steht es um die Frauenbewegung, die doch allen Grund hätte, natürliche Lebensgrundlagen zu fordern? Abgesehen von speziellen Forderungen der Frauen (z.B. das Recht auf Abtreibung ungeborenen Lebens) eifern die meisten Frauen nur den Männern nach und fördern damit den allgemeinen Irrsinn. Es geht ihnen um Geld und um Karriere. Es ist die volle Machtentfaltung der Männerbünde, die inzwischen alle Einrichtungen beherrschen, wo Geld gemacht wird, notfalls auch mit Hilfe der Frauen. Wir leben in einer Diktatur des Geldes !

Literatur:

1) Walter Sommer „Das Urgesetz der natürlichen Ernährung, 1972, 512 S., Bezug hier (DM 52,50) 2) Karlheinz Baumgartl „Der erste Schritt aus dem Teufelskreis“, 1978, 41 S. (Kurzfassung von oben) 3) Infos 22, 30, 31, 32, alles hier zu beziehen.

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Karlheinz Baumgartl

Heimatforscher und Kosmologe Karlheinz Baumgartl (*1935) ist als Heimatforscher und Kosmologe freier Referent in der Volksbildung. Er gehört keiner Organisation an. Seine Schriften und Vorträge beinhalten besondere Gedanken zur Kosmologie und Kulturgeschichte, wobei auch das Gärtnertum (als Kulturgut) und die Bedeutung der vegetarischen Rohkost-Ernährung behandelt werden. Baumgartl war langjähriger Mitarbeiter des Germanenforschers und Rohkostpioniers WALTER SOMMER (1887-1985). Baumgartl ist unpolitisch. Er hat die Bestrebungen der Politiker und Kirchenleute als fragwürdig bis menschenfeindlich erkannt. Deshalb setzt er auf Selbsthilfe: der Mensch soll eine Lebensgrundlage schaffen, aus der er sich selbst helfen und aus Abhängigkeiten befreien kann. Dabei sind die einfache, vegane Lebensweise und der Gartenbau eine Grundvoraussetzung. Der Schutz des Menschen vor der Versklavung, der Tiere vor deren Vermarktung und der (Mutter-) Erde vor ihrer Ausbeutung sind die ethischen Inhalte. Baumgartl steht auch der Wissenschaft kritisch gegenüber. Denn dort, wo es um viel Geld geht, ist die Wahrheitsfindung kaum gefragt und somit gefährdet. Das Geld ist der große Verführer und Verderber der Menschheit. Deshalb ist der f r e i e Geist nötig wie nie zuvor. Der Mensch soll frei sein von Konsumzwängen, frei von konfessioneller Bindung, frei von Politik und frei von scheinwissenschaftlichem Unsinn.

Eine Antwort zu “Über den Vegetarismus 2.Teil: Pecus – Pecunia”

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